Unser finales Warum
 

Große Aufregung um zwei kleine Worte herrscht im vierten und damit letzten Workshop, als es darum geht, sich auf den Kern von Crew Tech zu einigen. Dieses „Warum gibt es Crew Tech, warum bin ich dabei?“ begleitet uns schon länger und bis jetzt gab es zwei leicht unterschiedliche Versionen, die heute zu einer, von allen mitgetragenen, Version verschmelzen sollen.

Die zwei kleinen Worte, die große Emotionen entfachen: nachhaltig und verantwortungsvoll. Was bedeuteten sie genau, können wir sie anders umschreiben oder sogar darauf verzichten? Wie wäre ein Kompromiss möglich und ab wann bedeutet er Verrat an der eigenen Sichtweise? Schließlich geht es hier um das uns alle Verbindende in Crew Tech, um das Innerstes, die Ur-Kraft. In diesem Warum sollen und wollen sich alle Netzwerkpartner wiederfinden – ein schwieriges Unterfangen wie wir merken. Wir wünschen uns ein einstimmiges Ja und hangeln uns durch einen Prozess, der die eigentliche Aussage immer enger umkreist. Am Ende große Erleichterung: Wir haben einen Satz hervorgebracht, der einstimmige Zustimmung erntet, Hurra!

„Unser Netzwerk inspiriert und befähigt Menschen in der Medienbranche, ökologisch, sozial und ökonomisch zukunftsbewusst zu handeln.“

 
Jana Cerno
Crew Tech im Alleingang
 

Nun ist es also soweit, die neun Monate sind rum und damit auch die Anschub-Finanzierung für unser Netzwerk. Doch die Gemüter beunruhigt vor allem das Organisatorische. Denn mit dem Geld fallen auch die vier Team-Damen weg, deren Arbeit ebenfalls aus dem Fördertopf bezahlt wurde und die bisher die Fäden in der Hand hielten. Katrin, Janine, Niki und Steffi sorgten in den vergangen Monaten dafür, dass Crew Tech in Worte und Bilder gekleidet wurde, dass Netzwerkpartner akquiriert wurden, Workhops designt und durchgeführt wurden und ein regelmäßiger Austausch stattfand. Und jetzt? Staffelübergabe. Denn nach dem Motto “Crew Tech ist tot, lang lebe Crew Tech!” machen wir natürlich weiter! Soviele Ideen, die umgesetzt werden wollen, soviel Power steckt in diesem Netzwerk und so groß ist der Wille nach grüneren Prozessen in der Filmbranche, dass wir gar keine andere Wahl haben. Wie das genau aussehen soll, werden wir in den kommenden Wochen entscheiden.

Das nächste Treffen findet in 4 Wochen an der HFF München statt, das haben wir im Alleingang schon mal entschieden. Interessenten sind herzlich willkommen, wir bitten um Anmeldung unter mail@crewtech.media.

 
Jana Cerno
Wir sind viele - und werden immer mehr!
 

Nach der Konferenz im März war die Aufregung groß: Wir werden immer mehr, wir sind schon richtig viele! Und vor allem: Wie binden wir die Neuen in den laufenden co-kreativen Prozess ein, der im vierten und letzten Workshop geschlossen werden sollte? Kurzerhand strickten wir das Konzept um und öffneten es für unsere Neuen. Und ganz so neu waren sie ja auch nicht mehr, hatten sie doch schon über die vergangenen 7 Wochen in die verschiedenen Hotspots reingeschnuppert. Vielleicht war der Workshop am 10. Mai daher nicht ganz so perfekt durchchoregrafiert wie gewohnt, dafür war das Wichtigste deutlich spürbar, der Spirit: Ja, wir wollen weiter machen! Crew Tech soll wachsen und ein relevantes Netzwerk für die Branche werden!

Diesmal waren wir Gast der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag - einen herzlichen Dank für die Einladung in die altehrwürdigen Hallen! Den wunderbaren Regenbogen am Ende des Tages über dem Maximilianeum nehmen wir als gutes Omen: Weiter geht’s!

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Jana Cerno
Stimmen aus dem Netzwerk
»Weniger Selbstverliebtheit, mehr Relevanz, mehr Systemkritik, mehr Fairness für die Filmkultur in Deutschland.«  Christian Dosch

»Weniger Selbstverliebtheit, mehr Relevanz, mehr Systemkritik, mehr Fairness für die Filmkultur in Deutschland.«
Christian Dosch

»Klimaschutz ist mir auch im beruflichen Umfeld ein wichtiges Anliegen.« Armin Golisano

»Klimaschutz ist mir auch im beruflichen Umfeld ein wichtiges Anliegen.«
Armin Golisano

»Ich freue mich, wenn unsere inhaltliche Arbeit und unser Engagement nachhaltig wirken.« Ilga Fink

»Ich freue mich, wenn unsere inhaltliche Arbeit und unser Engagement nachhaltig wirken.«
Ilga Fink

»Verzicht auf Gewohntes ist nur eine Entscheidung und tut nicht weh.« Maximilian Höhnle

»Verzicht auf Gewohntes ist nur eine Entscheidung und tut nicht weh.«
Maximilian Höhnle

»Nachhaltig sein bedeutet auch selbst Verantwortung zu übernehmen.« Simon Huber

»Nachhaltig sein bedeutet auch selbst Verantwortung zu übernehmen.«
Simon Huber

»Ich bin Filmemacherin, Mensch, Mutter. Natürlich will ich nachhaltig arbeiten.« Vera Straten

»Ich bin Filmemacherin, Mensch, Mutter. Natürlich will ich nachhaltig arbeiten.«
Vera Straten

»Unser gemeinsames Anliegen: Nachhaltigkeit in der Filmwirtschaft, in der Kommunikation und dann weit darüber hinaus.« Peter Dumont

»Unser gemeinsames Anliegen: Nachhaltigkeit in der Filmwirtschaft, in der Kommunikation und dann weit darüber hinaus.«
Peter Dumont

»Macht schöne Filme. Und die bitte so, dass keiner darunter leidet. Kein Tier, kein Mensch.« Tom Bäcker

»Macht schöne Filme. Und die bitte so, dass keiner darunter leidet. Kein Tier, kein Mensch.«
Tom Bäcker

»Es ist eine aktive Entscheidung, Dinge anders zu machen - Ich möchte diesen Bewusstseinswandel in der Filmbranche mitgestalten.« Josef Wollinger

»Es ist eine aktive Entscheidung, Dinge anders zu machen - Ich möchte diesen Bewusstseinswandel in der Filmbranche mitgestalten.«
Josef Wollinger

»Die nachhaltigen Möglichkeiten gibt es mittlerweile auch in schön und bezahlbar — lasst sie uns nutzen!« Katja Schwarz

»Die nachhaltigen Möglichkeiten gibt es mittlerweile auch in schön und bezahlbar — lasst sie uns nutzen!«
Katja Schwarz

»Nachhaltigkeit muss allumfassend sein: Ökonomisch, ökologisch und sozial. Jetzt! Johannes Kirchlechner

»Nachhaltigkeit muss allumfassend sein: Ökonomisch, ökologisch und sozial. Jetzt!
Johannes Kirchlechner

»Ich hoffe, Einzelkämpfer werden zu einer Gemeinschaft, die die Branche nachhaltig bewegt.« Maria Spisic

»Ich hoffe, Einzelkämpfer werden zu einer Gemeinschaft, die die Branche nachhaltig bewegt.«
Maria Spisic

»Crew Tech bietet der Filmbranche die große Chance, Arbeitsprozesse und Technologien neu zu denken.« Oliver Zenglein

»Crew Tech bietet der Filmbranche die große Chance, Arbeitsprozesse und Technologien neu zu denken.«
Oliver Zenglein

»Disruptive Technologie verändert die Kreativwirtschaft, mein Fokus: soziale Nachhaltigkeit.« Marko Massinger

»Disruptive Technologie verändert die Kreativwirtschaft, mein Fokus: soziale Nachhaltigkeit.«
Marko Massinger

»Es ist wichtig, die Menschen bei der Entwicklung neuer Technologien mit einzubeziehen.« Andreas Dasser

»Es ist wichtig, die Menschen bei der Entwicklung neuer Technologien mit einzubeziehen.«
Andreas Dasser

Jana Cerno
Warum es Crew Tech braucht
 

Auch wenn sich alle Netzwerkpartner einig sind, dass die Branche Crew Tech will und braucht, so ist es doch nicht ganz einfach, diese Erkenntnis in für alle passende Worte zu kleiden. Am Vormittag des ersten Konferenztages setzte sich das Netzwerk daher erneut zusammen und umkreiste immer enger den Kern unseres gemeinschaftlichen “Warums”. Bis dato sind es immer noch zwei Entwürfe, die wir im vierten und letzten Workshop am 10. Mai zusammenführen werden. Dieses finale WARUM entlassen wir dann zur Entfaltung in die Welt .

  • Crew Tech verbindet und inspiriert Menschen, um selbstbestimmt Nachhaltiges wagen zu können. Gemeinsam sind wir ein kraftvolles und offenes Netzwerk für Nachhaltigkeit, das die Filmbranche wirksam verändert.

  • Crew Tech verbindet und inspiriert Menschen, selbstbestimmt nachhaltig zu handeln und die Filmbranche wirksam zu verändern.

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Jana Cerno
Eine Branche organisiert sich
 

Crew Tech wächst und das Interesse an dem Netzwerk zur Entwicklung nachhaltiger Filmtechnolgien zeigt auf: Die Filmbranche bewegt sich, will Veränderung, will mehr Miteinander, mehr Nachhaltigkeit, mehr Innovation. Mit rund 80 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreich, unterschiedlichen Branchen und zahlreichen Filmgewerken startete am Donnerstag, 21. März, die 2-tägige Innovationskonferenz an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Es war der erste öffentliche Auftritt dieses wachsenden Netzwerks, das hier sowohl seinen Status Quo markierte als auch einen Rückblick auf das bisher Erreichte warf. Im Rahmen des interaktiven Konzepts wechselten sich Keynotes mit Kleingruppenarbeiten ab, in Open Space-Sessions wurden ausgewählte Themen vertieft und am Freitag Nachmittag dann verwandelten sich die vielfältigen Ideen und Wünsche anhand von Design Thinking in konkrete Produkte und Dienstleistungen. Vier davon wurden im Plenum präsentiert und zeigten auf, was die Branche will und braucht, um nachhaltiger zu arbeiten: Eine Plattform für Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch, Mentoring Programme für die Aus- und Weiterbildung, eine möglichst ausschließliche Förderung von grünen Produktionen, mehr Transparenz, gute Anreize und vieles mehr. Ob die Entscheidungsträger*innen der Förderanstalten, Filmcommissions, Politik, Sender u.a. die Basis hören? Nur vereinzelte Vertreter*innnen dieser Institutionen hatten den Weg zur Konferenz gefunden, es bleibt zu hoffen, dass diese sich in Zukunft bei Crew Tech einbringen, damit gemeinsam Großes bewirkt werden kann für mehr Klimaschutz und eine nachhaltige Filmindustrie. Die Filmschaffenden jedenfalls sind sich einig: Mit einem mehrheitlichen “JA! Wir wollen nachhaltiger arbeiten”, “JA! Wir wollen unsere Branche verändern” und “JA! Wir wollen und werden daran arbeiten” endete die Innovationskonferenz von Crew Tech.

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Jana Cerno
Keynote Speaker Dr. Silke Bartsch
 

Kunden, die nachhaltig leben und einkaufen, verändern die Märkte und bieten Unternehmen die Chance, dies als Impuls für eigene Veränderungen aufzunehmen. Am Freitag Vormittag spricht Dr. Silke Bartsch darüber, wie Synegien nachhaltige Entwicklung schaffen können und wie durch Co-Kreation Innovation entstehen kann. Die Assistant Professor und stellvertretende Institutsleiterin des Instituts für Marketing von Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München forscht im Bereich Dienstleistungsmarketing und Kundenmanagement mit Fokus auf den Themenbereichen Customer Experience, Digitalisierung von Dienstleistungen und Nachhaltigkeit. Wir freuen uns auf erkenntnissereiche Einblicke mit ihrem Beitrag “Wenn die Kunden schon nachhaltiger sind als Sie”.

 
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Jana Cerno
Keynote Speaker Klaus-Michael Koch
 

Warum Innovationen nur gemeinsam möglich sind und warum “sharing energy” die einzige Wahl ist, die wir haben, wenn uns die Menschen und die Erde am Herzen liegen, führt der CEO der KOCO AG am Freitag Vormittag eindrücklich aus. Sein unternehmerischer Mut und sein Erfindungsreichtum sind ihm quasi in die Wiege gelegt worden, hatte sich doch schon der Großvater und Vater ressourcenschonenden und materialeffizienten Produktionen und Prozessen verschrieben. Wir freuen uns sehr auf einen kurzweiligen, aufrüttelnden und inspirierenden Beitrag mit dem Titel “…wie im Film”.

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Jana Cerno
Keynote Speaker Christoph Bals
 

Wir freuen uns sehr, den politischen Geschäftsführer von Germanwatch und Kuratoriumsvorsitzenden der „Stiftung Zukunftsfähigkeit“ sowie stellvertretenden Vorsitzenden der Munich Climate Insurance Initiative (MCII) auf unserer Innovationskonferenz begüßen zu dürfen. Christoph Bals wird am Donnerstag Nachmittag, den 21. März, das Thema Nachhaltigkeit eröffnen mit seinr Keynote “Erdlandung – Klimapolitik und Nachhaltigkeit werden Deutschland verändern".

 
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Jana Cerno