Keynote Speaker Dr. Silke Bartsch
 

Kunden, die nachhaltig leben und einkaufen, verändern die Märkte und bieten Unternehmen die Chance, dies als Impuls für eigene Veränderungen aufzunehmen. Am Freitag Vormittag spricht Dr. Silke Bartsch darüber, wie Synegien nachhaltige Entwicklung schaffen können und wie durch Co-Kreation Innovation entstehen kann. Die Assistant Professor und stellvertretende Institutsleiterin des Instituts für Marketing von Univ.-Prof. Dr. Anton Meyer an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München forscht im Bereich Dienstleistungsmarketing und Kundenmanagement mit Fokus auf den Themenbereichen Customer Experience, Digitalisierung von Dienstleistungen und Nachhaltigkeit. Wir freuen uns auf erkenntnissereiche Einblicke mit ihrem Beitrag “Wenn die Kunden schon nachhaltiger sind als Sie”.

 
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Jana Cerno
Keynote Speaker Klaus-Michael Koch
 

Warum Innovationen nur gemeinsam möglich sind und warum “sharing energy” die einzige Wahl ist, die wir haben, wenn uns die Menschen und die Erde am Herzen liegen, führt der CEO der KOCO AG am Freitag Vormittag eindrücklich aus. Sein unternehmerischer Mut und sein Erfindungsreichtum sind ihm quasi in die Wiege gelegt worden, hatte sich doch schon der Großvater und Vater ressourcenschonenden und materialeffizienten Produktionen und Prozessen verschrieben. Wir freuen uns sehr auf einen kurzweiligen, aufrüttelnden und inspirierenden Beitrag mit dem Titel “…wie im Film”.

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Jana Cerno
Keynote Speaker Christoph Bals
 

Wir freuen uns sehr, den politischen Geschäftsführer von Germanwatch und Kuratoriumsvorsitzenden der „Stiftung Zukunftsfähigkeit“ sowie stellvertretenden Vorsitzenden der Munich Climate Insurance Initiative (MCII) auf unserer Innovationskonferenz begüßen zu dürfen. Christoph Bals wird am Donnerstag Nachmittag, den 21. März, das Thema Nachhaltigkeit eröffnen mit seinr Keynote “Erdlandung – Klimapolitik und Nachhaltigkeit werden Deutschland verändern".

 
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Jana Cerno
Auf der Zielgeraden zur Konferenz
 

Seit November bündeln wir Kräfte und Expertisen in einem Netzwerk, das den Anspruch hat, auf innovativen Wegen zu innovativen Lösungen zu kommen. Wie das aussieht, zeigen wir auf der Innovationskonferenz am Donnerstag 21. und Freitag 22. März 2019 an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

Wir versprechen einen interessanten Austausch innerhalb der Filmbranche und darüber hinaus und freuen uns sehr, dass sich dort so viele Menschen wie noch nie treffen werden, um gemeinsam Nachhaltigkeit in der Branche zu diskutieren und voranzutreiben. Wir haben inspirierende Referenten eingeladen, die den Blick weit auf machen und andere, die uns aufzeigen, wie die Umsetzung ihrer Lösung gelungen ist. Und natürlich integrieren wir innovative Arbeitskulturen, die zu neuem Denken anregen. Lassen Sie sich also überraschen, es erwarten Sie 2 spannende Tage! Und weil die Konferenz öffentlich und dank unserer Partner und der staatlichen Förderung auch kostenfrei ist, sollten sich Interessenten baldmöglichst hier anmelden .

Zum Teilen haben wir die Veranstaltung auf Facebook veröffentlicht.

 
Jana Cerno
Innovationskonferenz 21.+ 22. März 2019
 

Eine neue Arbeitskultur zu (er)leben war Teil der Innovation zur Netzwerkentwicklung, die wir als einen offenen Prozess geführt haben. Wir gehen diesen Weg auch für die Konferenz weiter und bereiten ein interaktives Format vor, das mit spannenden Referenten abgerundet sein wird. Besucher werden zu aktiven Teilnehmern eines sich ausweitenden Netzwerks, das hier seinen offiziellen Startschuss erfährt.

Die öffentliche und kostenfreie Veranstaltung findet ganztägig an der Hochschule für Fernsehen und Film München statt, um Anmeldung wird gebeten.

 
Jana Cerno
Warum eine WARUM-Deklaration?
 

Crew Tech bewegt sich und wir freuen uns, dass die Teilnehmer*innen sich sehr autark mitbewegen und bemerken: Es wird enger - äußerlich, inhaltlich, zeitlich. Die Bewegungen eines Co-Creation Prozesses verlaufen trichterförmig; Zu Beginn noch leicht und locker, werden sie im weiteren Verlauf dichter und fokussierter. In unserem zweiten Workshop schraubten wir uns runter zum Kern von Crew Tech, zum WHY - Warum entwickeln wir dieses Netzwerk, warum nehmen Menschen Teil? Ein Erfahrungsbericht zeigte die Konsequenzen auf, wenn das “WAS wir erreichen wollen” vor der Klärung des “WARUM wir etwas erreichen wollen” steht: Wir verharren in unseren Perspektiven, aus denen heraus wir nach Lösungen suchen, ohne zu verstehen, was uns wirklich antreibt - oder eben auch nicht.

Unsere echte Motivation zu hinterfragen und zu finden, ist das Ziel der WARUM Deklaration. Klarheit über das eigene WARUM führt uns weg von Ergebnisorientiertheit hin zu Vertrauen und selbsttätigem Wirken. Denn wir sind umso überzeugender, je authentischer wir sind, je mehr wir im Einklang mit unserem WARUM stehen. Dann brauchen wir keine äußeren Treiber mehr sondern werden tatsächlich selbststätig. Und das will Crew Tech sein: Ein selbststätiges, selbstorganisiertes Netzwerk.

 
 
Jana Cerno
Einblicke in persönliche WARUMs
 

Wir wollten wissen, was unsere Teilnehmer*innen bewegt, bei Crew Tech mitzumachen, was ihnen Nachhaltigkeit bedeutet, auf was sie stolz sind. Hier einige Auszüge:

“Kreatives Denken und das Entwickeln neuer Technologien macht mir Spaß. Ich bin stolz, wenn ich Menschen damit Freude machen kann, wie z.B. beim Fotografieren.” (Marko)

“Nachhaltig zu arbeiten und zu leben, heißt für mich auch, Menschen mitzunehmen, die ohne Hilfe vielleicht scheitern würden.” (Markus)

“Mit meinen Ideen und Forderungen für mehr Nachhaltigkeit in Produktionsabläufen sorge ich für etwas Bodenhaftung in einer Branche, die gerne auch mal abhebt. Das macht mir Spaß und ist mir wichtig.” (Alex)

“Wenn inhaltliche Arbeit nachhaltig wirkt und weiter getragen wird, dann freue ich mich, denn es zeigt mir, dass sie sich lohnt.” (Ilga)

“Ich möchte Gutes auf der Welt hinterlassen und Menschen auf die Reise zu nachhaltigem Denken und Handeln mitnehmen.” (Maria)

“Crew Tech ist für mich ein Mutmacher, der Technik und Gesellschaft verbindet. Es ist wichtig, die Menschen bei der Entwicklung neuer Technologien mit einzubeziehen.” (Andreas)

“Ich beschreite gerne neue, nachhaltigere Wege und bin stolz, wenn Kollegen mitgehen. Es ist eine aktive Entscheidung, Dinge anders zu machen und ich möchte diesen Bewusstseinswandel in der Filmbranche mitgestalten.“ (Josef)

Long Drink ohne Strohhalm? Warum nicht? Verzicht auf Gewohntes ist nur eine Entscheidung und tut nicht weh! (Max)

 
 
Jana Cerno
Halbzeit – Ein Bericht über das WIE
 

Gooooong ....der Sprechende hält mitten im Satz inne, schließt die Augen und lächelt. Stille bereitet sich aus. Nach etwa einer halben Minute, der letzte Ton zittert noch nach, atmet er hörbar ein, öffnet die Augen und führt seinen Satz weiter. Und das Getöse der Welt nimmt wieder seinen Lauf. ALI hat uns erneut unterbrochen, denn er fordert: Atmen, Lächeln, Innehalten.

ALI ist ein Klangschalen-Gong und für die meisten von uns neu. Erstaunlich schnell wurde er von der heterogenen Gruppe integriert und willig folgen wir ihm alle 30 min in eine Auszeit zu uns selbst. Aber noch mehr ist neu in diesen Workshops von Crew Tech. Statt der üblichen Meetings mit Tagesordnungspunkten, Fragestellungen, Lösungen und Ergebnisprotokollen heißt es hier: Wir durchlaufen einen Co-Creation-Prozess und dieser ist vor allem eines, nämlich ergebnisoffen. Wie bitte? Ist es jetzt egal, ob und welche Resultate wir produzieren? Tatsächlich geht es erstmal nicht um Ergebnisse, sondern um die Beziehungen und das Vertrauen der Teilnehmenden zueinander. Aus uns vielen Einzelpersonen soll ein WIR entstehen, das ein gemeinsames Ziel definiert und schließlich nachhaltige, von allen mitgetragene, Lösungen dafür erarbeitet. Und daher bestimmt der Weg das Ziel und das ist eben nicht vorhersehbar, sondern steht und fällt mit den Teilnehmern.

Diese heterogene Gruppe gut miteinander zu verbinden ist Aufgabe der Prozessbegleiterinnnen Niki und Steffi. In kleinen Schritten und Aufgaben werden sie durch die vier angesetzten Workshop-Tage führen, an deren Ende ein selbsttätiges, nachhaltiges Netzwerk stehen soll. Die meisten von uns sind neugierig. „Mir gefällt, dass hier der Prozess im Mittelpunkt steht und nicht der Inhalt - in der Regel ist es andersrum“ meint Gisela und erntet zustimmendes Nicken. Aber auch Stirnrunzeln ist zu beobachten – schließlich sind wir alle darauf trainiert, ergebnisorientiert zu denken und zu arbeiten. Aber wir haben verstanden: Ein neues WIE soll uns zu einem neuen WAS führen – na fein, da haben wir ja gleich zwei Unbekannte.

Am Ende des ersten Workshop im November sind Freude und Begeisterung deutlich spürbar - endlich mal etwas anderes. Der Tag war kreativ und intensiv, wir haben unsere diversen Motivationen und Aha-Momente in deren Essenz festgehalten, die Herausforderungen und Hemmnisse erkannt, benannt und adressiert. Als kurzweilig erwiesen sich die häufigen Methodenwechsel: spielerisches Miteinander im Plenum wechselte sich mit Kleingruppenarbeiten und Präsentationen ab, zwei inspirierende Impulsvorträge lockerten den Nachmittag auf. Und am Ende des Tages haben wir Ergebnisse: Vier Themenschwerpunkte und entsprechende Arbeitsgruppen stehen fest. Geht doch.

Weihnachten und der Jahreswechsel liegen hinter uns, nach acht Wochen geht es mit dem zweiten Workshop weiter. Zwischenzeitlich haben die Arbeitsgruppen gearbeitet, zunächst angeleitet durch Niki und Steffi, später selbstorganisiert. Auch sind neue Teilnehmer hinzugekommen, die es auf Stand zu bringen gilt. Nicht einfach, denn Beziehung braucht ja Zeit. Aber wir sind locker, die Neuen sind es auch, und so kommen wir recht mühelos über „du zeigst mir deinen Schlüsselbund und ich sag’ dir wer du bist“ zusammen. Überraschend wie „entlarvend“ so ein Schlüsselbund sein kann. Der Tag steht unter dem großen Zeichen des WARUMs – was treibt uns an, was bewegt uns, warum sind wir hier? Es gilt, eine gemeinsame WARUM-Deklaration zu formulieren und das erhitzt die Gemüter. Wieder wechseln sich spielerische Momente und intensive Arbeitsphasen ab. Wir erzählen uns gegenseitig Geschichten: Wann waren wir besonders stolz darauf, uns bei Crew Tech zu engagieren? Wann waren wir im Arbeitsleben stolz darauf, nachhaltig gehandelt zu haben? Die Fülle von Geschichten verdichten wir in vier arbeitsintensiven Schritten und leiten je Kleingruppe ein Kondens ab. Am Ende des Tages sollte eine gemeinsame Warum-Deklaration feststehen, aktuell aber haben wir noch zwei. Im nächsten Workshop in 4 Wochen geht es daher an dieser Stelle weiter. Wir entspannen beim gemeinsamen Kochen und Essen, an den Geschichten aber wird weiter erzählt, für Details gab es ja nicht soviel Zeit…

 
 
Jana Cerno
Unsere Hotspots
 

Im Rahmen unseres ersten Workshops haben die Teilnehmenden vier thematische Schwerpunkte (Hotspots) definiert, die in Kleingruppen selbstverantwortlich weitergeführt werden: Förderung, Synergien, Technolgien und Kommunikation. Unsere Prozessbegleiterinnen stehen den Hotspots dabei unterstützend zur Seite. Noch vor Jahresende bieten sie ihnen jeweils ein (virtuelles) Treffen an und dazu Leitfragen, um sich dem Thema anzunähern und über weitere interessante Branchen und Menschen nachzudenken, die für das Netzwerk wertvoll sein könnten. Wer mitmachen möchte, meldet sich direkt beim Team oder unter mail@crewtech.media

 
Jana Cerno